Warum du anfangen solltest, ein Tagebuch zu schreiben

Tagebuch

Heute möchte ich dir etwas über das Schreiben eines Journals erzählen.
Ein Journal ist ein Tagebuch – der englische Ausdruck klingt gerade irgendwie moderner… darüber lässt sich streiten 😁 
Vielleicht schreibst du bereits regelmäßig und ich erzähle dir hier nichts Neues oder du sagst: Tagebuch schreiben?? – das ist doch was für Leute, die keine Freunde haben und sonst auch nicht wissen, was sie Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen sollen…

Oder du kennst vielleicht folgende Situation:

Du kaufst dir ein neues, schönes und leeres Buch und bist ganz motiviert hineinzuschreiben. 

Das klappt die ersten paar Tage auch ganz gut, doch dann verlierst du die Lust und machst es immer seltener, bis es irgendwann in der hintersten Ecke deiner Schublade landet. 

Schön ist es zwar auch diese Aufzeichnungen nach einer gewissen Zeit erneut zu lesen, aber noch schöner wäre es, wenn da eine Regelmäßigkeit besteht, die auch noch Spaß macht.

Also räumen wir hier einmal auf mit dem Klischee-Tagebuch und ändern nicht nur den Namen dieses Buches, sondern auch seinen Nutzen.

[su_heading size=“20″]Wie ich schreibe[/su_heading]

Ich schreibe grundsätzlich gern per Hand und schreibe schon seit ich denken kann ein Tagebuch. 

Die Art und Weise dieses Buch zu schreiben hat sich mit der Zeit jedoch verändert. Weil ich es nicht nur nutze, um meinen „Frust“ loszuschreiben oder auch meine glücklichen Momente aufzuzeichnen, sondern auch, um meine Erfolge und Erkenntnisse niederzuschreiben. Ich vergleiche meine Aufzeichnungen auch gerne miteinander, um zu sehen, was ich bereits verbessert habe oder was noch besser laufen könnte. 

Eigentlich ist es fast ausschließlich ein Erfolgs-/Erkenntnis Journal geworden. Für mich ist es eine Reise, auf der ich jeden Tag etwas neues lernen darf. Meine Erkenntnisse, ob gut oder schlecht, werden notiert und ich kann nach einer gewissen Zeit wieder auf meine Gedankengänge oder meine Herausforderungen zurückschauen. Ich sehe, wie ich Dinge gelöst habe und kann, wenn es erfolgreich war, in einer ähnlichen Situation auch so handeln. Wenn etwas nicht funktioniert hat, habe ich auch diese Erkenntnis und kann darauf zurückgreifen und sehe direkt, was ich vermeiden kann….

[su_heading size=“20″]Du musst keinen Roman schreiben[/su_heading]

Du musst keinen Roman schreiben á la: „Liebes Tagebuch, mein Tag war heute blablabla“

Das kannst du natürlich machen, besonders, wenn es dich befreit und dir gut tut.  Beim Journaling geht jedoch eher um stichwortartiges reflektieren.

Du kannst dir einfache Fragen stellen:

  1. Was ist heute gut gelaufen?
  2. Wofür bin ich heute Dankbar?
  3. Was habe ich heute Gutes getan?
  4. Was werde ich besser machen?
  5. Was habe ich heute Gutes für mich getan?
  6. Worüber habe ich mich gefreut?

Auch hier gilt, wenn du das Journaling zur Gewohnheit werden lassen möchtest, solltest du es regelmäßig tun und eine Freude daran entwickeln.

Deshalb fang mit kleinen Schritten an.

Es dauert höchstens ein paar Minuten. Schreibe erstmal nur auf, für was du dankbar bist und ab der zweiten Woche ergänzt du einen weiteren Punkt. Zum Beispiel, was heute gut gelaufen ist. 

Ich mache es so, dass ich für jeden Bereich mindestens 5 Dinge finde, die ich aufschreiben kann.

[su_heading size=“20″]Warum das Schreiben dich bei vielen Dingen unterstützen kann[/su_heading]

Wenn du dir jeden Tag aufschreibst, für was du Dankbarkeit empfindest, konzentrierst du dich automatisch auf die positiven Dinge in deinem Leben. Du denkst darüber nach, was du bereits hast und löst dich aus dem Mangeldenken. 

Außerdem hilft es dir dich selbstbewusster zu fühlen. Schreibst du dir jeden deiner Erfolge auf (der kann aus deinen Augen noch so winzig sein, alles zählt!), dann bekommst du ein Gefühl dafür, was du alles leistest. Sieh keines deiner Tätigkeiten als selbstverständlich. Dinge, die du mit Leichtigkeit löst, können für andere eine große Herausforderung sein. Das heißt, dass diese Notizen auch sehr wichtig sind, wenn du herausfinden willst, was eigentlich deine Stärken sind.

Wenn du dir das regelmäßig durchliest, kannst du stolz auf dich sein und diese Erfolge solltest du auch feiern. 

Mit dem Schreiben dieser Dinge, wird dir auch dein eigener Wert immer deutlicher. 
Du lernst dich kennen. Du weißt, was du kannst und was du nicht so gut kannst. 
Deine Dankbarkeit macht dich stark, um in schwierigen Situationen am Ball zu bleiben und diese durchzustehen.

[su_heading size=“20″]Also los[/su_heading]

Fang am besten gleich heute damit an, deine ersten 5 Dinge zu notieren, wofür du dankbar bist, oder deine 5 Erfolge des Tages.
Leg dir dein Buch an einen Platz, wo du täglich zur selben Zeit hineinschreiben kannst.
Ich verspreche dir, dass es sich für dich auszahlt, wenn du es regelmäßig machst.
Du fühlst dich gut, bist stolz auf dich und steigerst nebenbei dein Selbstbewusstsein.

Es werden auf Amazon bereits Bücher angeboten, die die oben aufgezählten Fragen schon in ähnlicher Form in den Tagebüchern verwenden. Das heißt, du bräuchtest da tatsächlich nur die Fragen beantworten, ohne sie dir vorher aufzuschreiben.

Bleib glücklich,

Julia

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Bildquelle:
Photo by Carolyn V on Unsplash

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