Möchtest du in bestimmten Situationen gelassener reagieren?

Gelassenheit

… dann könnte dir dieser Beitrag dabei helfen!

Du kannst dir den Post von vorne bis zum Ende durchlesen oder auch nur die Dinge, die dich interessieren.

Das erwartet dich:

  • Wann bist du entspannt?
  • Was ist Stress? 
  • Warum haben wir verlernt einfach zu sein?
  • Was ist Gelassenheit?
  • Prioritäten setzen
  • In 7 Schritten zu mehr Gelassenheit

[su_heading size=“20″]Wann bist du entspannt?[/su_heading]

Um gelassener zu werden, solltest du wissen, was dich entspannt.

Was machst du so, um dich zu entstressen? 
Gibt es das Wort überhaupt?
Ich glaube, du weißt was ich meine.

Vielleicht fallen dir auf anhieb etliche Möglichkeiten ein zu entspannen.

Zum Beispiel bei einem heißen Bad, guter Musik. Bei einer Meditation. Beim Spiel mit den Kindern oder mit dem Partner 😉 oder wann und wie auch immer. 

Es gibt eigentlich genug Möglichkeiten sich zu erden.

Und da ist es auch schon, das einschränkende Wort „eigentlich“ – es verrät uns bereits, dass es häufiger nicht so entspannt abläuft, wie wir es uns wünschen… 

“Eigentlich“ muss doch vorher noch der Müll raus, die Wäsche gewaschen, das Essen gekocht, der Hund gassi, die Arbeit erledigt werden…

Wir sind ständig beschäftigt und sind wir es mal nicht, müssen wir uns irgend etwas suchen, um unser Gehirn in Beschäftigung zu halten… 
Wir genießen diesen Moment des „Nichtstun“ nicht wirklich.
Zumindest ging es mir so.

Häufig finden wir uns vor dem Fernseher oder am Smartphone wieder und schauen uns Dinge an, die andere Menschen tun.

[su_heading size=“20″]Was ist Stress?[/su_heading]

Also zunächst einmal ist Stress per se nichts schlimmes. Wir alle stehen mal unter Stress und das ist in Ordnung. Manchmal kann uns Stress (positiver) auch motivieren, wenn wir zum Beispiel vor einem Ziel stehen und es unbedingt erreichen wollen. Dieser Stress treibt uns gewissermaßen an. 

Und tatsächlich ist Stress etwas Gutes, denn er schützt uns vor Gefahren. Wenn wir wegrennen müssten, würden wir schneller sein, wenn wir Kämpfen müssten, würden wir stärker sein. Nun leben wir nicht mehr in der Steinzeit und werden selten von einem Tiger oder etwas anderes bedrohliches angegriffen. Und doch sind diese sinnvollen Relikte erhalten geblieben und wichtig, um in der einen oder anderen Situation auch ans Ziel zu kommen und durchzuhalten. Den positiven Stress nennt man übrigens Eustress.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit

Balu der Bär aus „Das Dschungelbuch“

Problematisch wird das ganze erst, wenn der Körper in diesem Modus bleibt. Befinden wir uns dauerhaft in einem „Kampf-“ bzw „Fluchtmodus“ fügen wir dem Körper auf Dauer einen hohen Schaden zu – so wie alles im Leben – die Dosis macht das Gift. Dieser „negative“ Stress wird als Dysstress bezeichnet

Stehen wir unter Stress, werden im Körper die Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol freigesetzt. Sie sorgen dafür, dass wir Leistungsstark und vor allem wach bleiben, um in dieser Situation, eben angreifen oder fliehen zu können. 

Wenn wir keine Zeit haben, um unsere Botenstoffe abzubauen, (besonders Cortisol benötigt länger) wird Stress  zu einem chronischen Begleiter. Das führt auf Dauer zu Herzkreislauf-Erkrankungen, psychischen Erkrankungen bis hin zu Krebs. 

Am Ende habe ich dir ein paar meiner Quellen verlinkt, falls dich das Thema noch tiefer interessiert.

[su_heading size=“20″]Warum haben wir verlernt einfach zu sein?[/su_heading]

Wir sind völlig reizüberflutet. Und können aus diesem Grund kaum noch unterscheiden zwischen „wichtig“ und „unwichtig“, „dringend“ und „kann warten“. 

Wir merken dann nicht, dass uns die Zeit davonläuft und verpassen möglicherweise die Momente in unserem Leben, die uns wirklich glücklich gemacht hätten…Und das erzeugt dann noch mehr Stress.

Wir werden vielleicht immer unzufriedener und wissen gar nicht so recht warum… wir leisten doch so viel, das müsste uns doch das Gefühl von Stolz geben – die Fragen sind eben: 

„Tun wir all die Dinge, weil wir die Dinge eben tun müssen?“ oder „Tun wir all die Dinge, weil sie uns am Ende glücklich machen?“ Welches Ziel verfolgen wir tatsächlich?

Wenn wir auf dem Sterbebett liegen, werden wir wohl kaum sagen „Gut, dass ich all meine Emails immer sofort beantwortet habe“ oder „Gut, dass mein Rasen immer gemäht war“ oder  „Am schönsten fand ich meine Wäsche, die so toll geduftet hat“

Natürlich wollen wir uns zuhause wohlfühlen und nicht in unserem eigenen Dreck vorzeitig umkommen, weil wir es ab heute vernachlässigen. Auch müssen wir unseren Lebensunterhalt bestreiten und unsere Kunden oder Vorgesetzten zufrieden stellen. 

Ich denke, besonders in dieser schnelllebigen Welt, brauchen wir einen Plan, der uns regelmäßig vor Augen hält, wie wichtig auch das „einfach nur sein“ ist – sonst werden wir zwangsläufig unglücklich.

Für alles machen wir Termine: Für den Zahnarzt, für den Reitunterricht der Kinder oder das Fußballtraining, für Geschäftsessen, für Meetings …

Aber hast du auch schon mal einen Termin nur für dich gemacht?
Einen Termin, in dem du dir die Zeit nimmst, um dich selbst zu entspannen? Auch du hast es verdient, die selbe Aufmerksamkeit von dir selbst zu bekommen, die du deinem Umfeld schenkst.

Wenn du dir diese Zeit nimmst und bewusst in deinen Kalender einfließen lässt, würde es deinen Stress immens verringern in dieser schnelllebigen Welt. 

[su_heading size=“20″]Was ist Gelassenheit?[/su_heading]

Gelassenheit ist die Kunst, in (für dich negativ bewerteten) Situationen, ruhig und entspannt zu agieren.

Ja ich sage bewusst agieren, da du in diesem Fall die Kontrolle behältst.

Du reagierst nicht einfach (unbewusst) und lässt deinen Emotionen den Vorrang – du agierst ganz bewusst so, dass es dich so wenig deiner wertvollen Energie kostet, wie möglich…

Momente in denen Gelassenheit von Vorteil wäre 

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  • Die Schlange an der Kasse, in der es einfach nicht voran gehen will. Jetzt kommt auch noch jemand, der sich ohne zu fragen, einfach vordrängelt.. Und ganz vorne werden Münzen und Knöpfe gezählt, weil Oma Gretchen es passend hat.
  • Der Stau auf der Autobahn. Am Urlaubsbeginn oder vor einem wichtigen Termin.
  • Der Zug hat Verspätung oder fällt komplett aus.
  • Das Auto oder das Fahrrad hat einen Platten und wer hätte es gedacht, ein wichtiger Termin steht an.
  • Dein Freund/Freundin hat dich versetzt und du weißt nicht warum.
  • Du wurdest belogen und bekommst es erst Wochen später durch dritte heraus – was ist jetzt wahr und was nicht?
  • Deine Nachbarn sind sehr oft sehr laut.
  • Dein Kind hat sich in der Schule geprügelt, oder/und bringt immer öfter schlechte Noten nach Hause.
  • Die Wäsche stapelt sich und müsste gebügelt oder gewaschen werden
  • Die Wäsche stapelt sich und müsste gebügelt oder gewaschen werden
  • Der Fußboden klebt weil irgendwer Saft verschüttet hat
  • Socken liegen herum und warten nur darauf von dir aufgehoben zu werden.

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Es gibt unzählige Momente bei denen wir mehr oder weniger angespannt reagieren könnten.

Wenn du dir diese Beispiele noch einmal durchliest, was spürst du in deinem Inneren,  wenn du dir vorstellst, du würdest gerade in einer dieser Situationen stecken?

Du bist völlig entspannt:
Herzlichen Glückwunsch – du bist ein sehr gelassener Mensch (Denk darüber nach, wie du anderen Menschen mit deiner inneren Ruhe anstecken könntest, oder tust du es schon 😉 ?) – Ich würde mich sehr über einen Kommentar von dir freuen,  vielleicht mit Tipps, wie du es schaffst gelassen zu bleiben!?!

Du fühlst dich unwohl:
Wenn in dir, bei der einen oder anderen Situation, eher Unruhe und Nervosität aufkam, oder sogar Ärger und Frust, dann lies am besten weiter.

[su_heading size=“20″]Setze dir klare Ziele und priorisiere sie[/su_heading]

Nimm dir einmal Zettel und Stift und schreibe all deine Träume, Ziele, und Wünsche, die du dir bisher immer vorgenommen hast, sie aber aus Zeitgründen und Stressgründen und was auch sonst noch für Gründe, die dich davon entfernten, auf.

Egal was – das Spawochenende alleine oder mit der besten Freundin oder Freund, der Yogakurs in der Nähe, der Strandurlaub auf Bali, der gemütliche Spieleabend mit den Kindern, oder ohne Kinder…. wirklich alles was dir einfällt. Und lass dir Zeit dabei.

Wenn du die Liste voll hast, schreibe noch eine Liste mit all deinen Verpflichtungen, die auch getan werden müssen. Auch da, alles was dir einfällt – der Job, Kinder zum Kindergarten/in die Schule bringen, Wäsche waschen, Einkaufen, Telefonate, Arzttermine, Emails beantworten, Wohnung putzen etc.

Und dann schaue dir beide Listen an.

Setze nun hinter all deinen Punkten, die du aufgeschrieben hast, einen farbigen Kreis:

  • Rot für alles mit höchster Priorität
  • Grün für alles mit mittlerer Priorität
  • Gelb für alles was eher unwichtig ist

Wenn du alles einsortiert hast, schau dir noch mal alles an und frage dich, ob deine Priorisierung so passt.

Wenn für dich alles passt, kann ich dich beglückwünschen!!
Du hast etwas geschafft, was sonst nur sehr wenige tun. Und das ist etwas Besonderes. Du hast deine Aufgaben und deine Wünsche klar aufgeschrieben und sie nach Wichtigkeit einsortiert.

Stelle dir nun noch die Frage:
Steht dein Handeln in Übereinstimmung mit den Dingen, die für dich am wichtigsten sind?

Nimm dein persönliches Leben und deine Wünsche und Ziele genauso ernst, wie das drum herum. Hier gilt natürlich auch der selbe Spruch wie oben: Das Maß ist immer entscheidend und die Dosis macht das Gift.

[su_heading size=“20″]In 7 Schritten zu mehr Gelassenheit[/su_heading]

  1. Bewerte deinen Alltag nach Wichtigkeit
  2. Nimm dir ganz bewusst Zeit für dich
  3. Beobachte deine Gedanken häufiger. Bewerte sie nicht. Welche Gedanken helfen dir und welche blockieren dich in dieser Situation?
  4. Gib dem Reiz reagieren zu müssen keine Chance – egal was es ist. Frage dich immer, ob eine Handlung wirklich notwendig ist.
  5. Zähle bis 10 in Gedanken – meist hat sich die Situation dann bereits aufgelöst, und wenn nicht, hast du nach 10 Sek eine deutlich gelassenere und vermutlich sinnreichere Antwort.
  6. Atme langsam tief ein und in der selben Geschwindigkeit wieder aus.
  7. Sei dir dessen bewusst, dass du gelassener reagiert hast und danke dir selbst dafür!

Ich hoffe, dir hat mein Beitrag gefallen und wie immer freue ich mich sehr auch deine Gedanken zu lesen.

Bleib glücklich,

Deine Julia ❤️

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Das Buch, das mich hier inspirierte:
(Du kannst auf das Buch klicken, um dem Link zu folgen)

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Quellen:
(Zum Thema Stress und die körperlichen Symptome)

https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/psyche-koerper/stress.html

https://www.endokrinologie.net/pressemitteilung/dauerstress-hormongleichgewicht.php

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