Meditation – ich kann einfach nicht still sitzen

Meditation

Es kann gut sein, dass du auch schon was von dem aktuellen Hype MEDITATION gehört hast.
Und vielleicht bist du jemand, der dem ganzen eher skeptisch gegenübertritt. 

Was soll mir dieses Stillsitzen und Nichtstun bringen? Ich habe auch gar keine Geduld mich einfach hinzusetzen und nichts zu tun.

Oder du hast davon schon gehört und auch schon ausprobiert. Es hat dir vielleicht sogar ganz gut getan, aber du hast nicht immer die Zeit und die Ruhe, Meditationen in deinen Tag voller Termine und Ereignissen zu integrieren.

Ich möchte dir in diesem Artikel etwas zu genau diesem Thema erzählen. Ich freue mich, wenn du dich darauf einlässt und bis zum Schluss liest – möglicherweise, erhältst du die eine oder andere Information, wie du dich doch für Meditationen begeistern lassen kannst – denn ich habe auch Tipps für dich, wenn du nicht gerne still sitzt.

Und auch für die, die bereits die Meditation für sich entdeckt haben. Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte, vielleicht als Kommentar unter diesem Post .

Welche Punkte dich heute erwarten:

  • Alle reden davon – was ist Meditation?
  • Ein wirksames Tool für mehr Fokus, mehr Achtsamkeit und mehr Gelassenheit in deinem Leben
  • Meditation und Wissenschaft
  • Wie kannst du es in deinen Alltag integrieren
  • Geht das auch ohne still sitzen?
  • 7 Schritte zur Meditation 
    • Trage dir in den Kalender für jeden Tag einen Termin ein, am besten wenn du morgens aufstehst – oder ein bisschen früher, damit du nicht in Stress gerätst

[su_heading size=“20″]Alle reden davon – was ist Meditation? [/su_heading]

Ist das nicht was für Teebeutelschwinger und Esoteriker oder Mönche?

Der Begriff Meditation kommt aus dem Lateinischen (meditatio – meditari) und bedeutet schlicht nachdenken und überlegen.

In der Meditation soll dein Geist, der sich die meiste Zeit um die äußeren Umstände bewegt und sich viel mit der Vergangenheit oder auch mit der Zukunft befasst, wieder zu Ruhe finden und sich auf eine Sache konzentrieren. In der Regel ist das dein Atem (Meditationsobjekt).

Meditation ist eigentlich nichts anderes als ein Trainingsprogram für dein Gehirn. Du wirst bei regelmäßiger Anwendung auf Dauer konzentrierter, reagierst in stressigen und emotionalen Situationen gelassener und schaffst die Dinge, die du dir vornimmst fokussierter und Zielbewusster, da du dich nicht mehr so schnell ablenken lässt.

Ziemlich viele Vorteile, wenn du mich fragst.

Also um die Frage komplett zu beantworten, Meditation ist für jeden Menschen, der mehr in seinem Leben erreichen will, der sich besser konzentrieren möchte und gelassener und glücklicher werden möchte. Und wenn du dir Esotriker und Mönche einmal genauer anschaust, dann sind sie genau das – glücklich, gelassen und fokusiert.

Hier habe ich schon einen Artikel zum Thema Gelassenheit geschrieben, wenn er dich interessiert, folge dem Link.

[su_heading size=“20″]Ein wirksames Tool für mehr Fokus, mehr Achtsamkeit und mehr Gelassenheit in deinem Leben[/su_heading]

Prinzipiell hast du für dieses Tool alles, was du brauchst schon bei dir. Du brauchst lediglich deinen Körper. Und den hast du hoffentlich immer dabei. Ich sage sogar „immer dabei“, weil du deine Meditation eben auch Ortsunabhängig durchführen kannst. Überall dort, wo du dich wohl fühlst, oder einen Moment der Ruhe genießen kannst.

Das ist das Schöne und Einfache. Die Gelegenheit einmal wirklich zu tiefer innerer Ruhe zu finden, hast du grundsätzlich häufiger am Tag, als dir jetzt vielleicht bewusst ist.

Wenn du gerade einen Spaziergang machst oder eine Mittagspause hast oder auch mit dem Zug oder Flugzeug unterwegs bist. 

Mir würden spontan noch Wartezeiten einfallen, zum Beispiel im Stau, beim Arzt oder Ämtern.

Wie du siehst, wenn du wirklich Interesse daran hast, ist es möglich – wie alles im Leben.

[su_heading size=“20″]Meditation und Wissenschaft[/su_heading]

Meditation ist schon länger ein Thema in der Gehirnforschung. Sie beschäftigen sich mit der Wirkung der Meditation auf das Gehirn. Die positive Wirkung des meditativen Zustands lässt sich neurologisch, anhand der veränderten Hirnwellen messen. 

Meditation hat laut aktueller Studienlage einen positiven Effekt auf viele kognitive Bereiche im Gehirn. 

In der westlichen Medizin wird sie immer mehr als Entspannungstechnik empfohlen. Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird vertieft und die Muskeln entspannen sich. 

[su_quote]„Meditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hüpfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.“ -Emile Cioran[/su_quote]

[su_heading size=“20″]Wie kannst du es in deinen Alltag integrieren[/su_heading]

Am besten kannst du es tatsächlich integrieren und zu einer Gewohnheit werden lassen, wenn du dir dafür einen Moment bewusst Zeit nimmst und sogar einen regelmäßigen Termin für dich selbst machst. Ich rede nicht davon, dass du dich für die nächsten zwei Stunden aus deinem Alltag blocken sollst. Sondern zunächst erstmal für 10 Min. Ein Termin hilft dir, dich an dein Vorhaben und an die Regelmäßigkeit zu erinnern. 

Wenn du beginnst, solltest du tatsächlich auch mit der passiven Meditation beginnen. Also einer Stille- oder Ruhemeditation. 

Ich selbst habe es mir zur Gewohnheit gemacht, meinen Wecker 15 min eher zu stellen also vor meiner gewöhnlichen Aufstehzeit morgens. Da nehme ich mir aktiv die Zeit mich einmal auf meinen Körper zu konzentrieren und mein Bewusstsein dann auf meinen Atem zu lenken.

Es heißt, man soll nach Möglichkeit an nichts denken. Aber das wird gerade am Anfang sehr schwierig werden. Und es ist auch nicht schlimm, wenn du anfangs abgelenkt wirst durch deine Gedanken. Super ist es, wenn du dir dessen bewusst wirst und du wieder zu deinem Atem zurück kommst. Verurteile dich deswegen nicht. Dein Gehirn ist es nicht gewohnt, sich auf etwas langweiliges, wie dein Atem zu konzentrieren. Das wollen wir ja erst lernen. Das heißt, sei dir dankbar dafür, wenn du mittendrin bemerkst, dass du „woanders“ warst. 

Das wird mit der Zeit besser und besser.

[su_heading size=“20″]Geht das auch ohne still sitzen?[/su_heading]

Ja, das geht!

Diese Meditationen nennt man auch aktive Meditation.
Prinzipiell würde ich sagen, aktive Meditationen sind all die Beschäftigungen, in denen das Gehirn sich auf eine Sache konzentrieren muss und sich durch die eigenen Gedanken oder andere äußere Einflüsse nicht abgelenkt wird, um auch diese Reize wieder zu verarbeiten zu müssen. 

Das heißt, wenn du Ruhe findest bei einem Spaziergang (nach Möglichkeit nicht an einer befahrenen Straße oder in einer überfüllten Innenstadt) dann ist auch das schon Meditation. 

Auch Tanzen, Yoga oder eine Kampfkunst gehören zu den aktiven Meditationen. 

Überlege einmal selbst, was dich zu innerem Frieden bringt und dich entspannt?

Wenn dich eine Sitzmeditation nicht anspricht, versuche die aktive Meditation regelmäßig durchzuführen. 

Wie gehe ich nun vor?

[su_heading size=“20″]In 7 Schritten zur passiven Meditation[/su_heading]

  • Suche Dir einen ruhigen und bequemen Ort. 
  • Stelle diesen Wecker auf 10 Minuten. 
  • Dann schau, dass Du  bequem und grade sitzt. 
  • Atme 5 mal tief ein und wieder aus, um Dich noch etwas tiefer zu entspannen.
  • Jetzt beobachte Deinen Atem, wie er an der Nasenspitze sanft ein und ausströmt.
  • Lass die Gedanken ruhig kommen, aber versuche dich nicht in ihnen zu verlieren
  • Komme immer wieder zu deinem Atem zurück

Tipp am Rande: Wenn es dir leichter fällt mache dir eine Entspannungsmusik oder Meditationsmusik an. 

Ich freue mich, wenn du mir deine Erfahrung zum Thema Meditation mitteilst.

Bleib glücklich,

Deine Julia

[su_divider top=“yes“ text=“Nach oben“ anchor=“#“ style=“default“ divider_color=“#999999″ link_color=“#999999″ size=“3″ margin=“15″ class=““]

Bild:
Photo by Samuel Austin on Unsplash

Quellen:
[su_permalink target=“blank“ title=“Websites“]https://changenow.de/meditation-lernen/[/su_permalink]
[su_permalink target=“blank“ title=“Websites“]https://dickerbuddha.de/meditation/gefuehrte-meditation-auf-youtube[/su_permalink]

[su_spacer size=“90″]

[su_permalink target=“blank“ title=“Bücher“][/su_permalink]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.