Dein Selbstwertgefühl bestimmt deinen Erfolg in deinem Leben

Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, klingt der Titel ziemlich einleuchtend. 
Wenn ich mich nicht wertschätze, warum sollten andere Menschen mich wertschätzen?

Und doch geben wir auch hier häufig dem Umstand oder den Mitmenschen die Schuld an unserem Misserfolg oder daran, dass wir in unserem Job so wenig verdienen, obwohl wir doch eigentlich viel mehr verdienen müssten.

Ist das so?

In diesem Artikel, soll es um unser eigenes Selbstwertgefühl gehen und wie sich unser Selbstbewusstsein daraus bildet. 

Am Ende bekommst du noch ein paar Tipps, wie du dein Selbstwertgefühl steigern kannst, um das Ziel zu erreichen, das du dir vornimmst und um den Erfolg anzuziehen, den du dir wünscht.

Denn alles hängt damit zusammen, wie wir (wirklich) über uns selbst denken. 

Heute erwarten dich folgende Punkte:

  • Was ist der Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein
  • Wieso wir uns selbst manchmal so schlecht machen
  • Wieso uns unsere negativen Gedanken so schaden
  • Wie wir aus dem Gedankensalat wieder herausfinden 
  • Mach es dir zu einem Ziel, dein Selbstbewusstsein zu steigern
  • 10 Tipps, wie du dein Selbstbewusstsein steigern kannst

Es lohnt sich bis zum Schluss zu lesen, damit du von den Tipps so gut es geht profitieren kannst.

[su_heading size=“20″]Was ist der Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein[/su_heading]

Wie selbstbewusst schätzt du dich ein?
Wieviel (Wertschätzung, Liebe, Zeit, Geld, Freiheit) bist du dir selbst wert?
Kannst du das überhaupt in Worte fassen und in irgendeiner Art beziffern?

Also los…
Was ist Selbstwert?

Selbstwert bildet sich aus zwei Worten zusammen

  • Selbst = Damit bist du gemeint 
  • Wert = Damit ist der Wert gemeint, den du für dich selbst übrig hast

Eigentlich spricht man auch von dem Selbstwertgefühl, das heißt, du selbst hast ein Gefühl dafür geschaffen, wieviel bzw was du dir selbst Wert bist.

  • Was bist du dir selbst Wert?

Schau dir deinen Beruf an
Was genau machst du beruflich?
Macht dich das, was du tust glücklich?

Wenn JA!, dann beglückwünsche ich dich zu deinem Traumjob.

Bei vielen Menschen, sogar fast jeder zweite, sieht es aktuell anders aus. Sie gehen nicht gerne zur Arbeit und haben mit körperlichen und psychischen Problemen zu kämpfen.

  • Bekommst du das, was du deiner Meinung nach verdienst?

Ich weiß, es ist nicht nur eine Frage des Geldes. Es geht auch um viele andere Eigenschaften, die ein Job haben muss, damit ich mich wohl fühle und glücklich bin. 

Und doch, sind wir ja in gewisser Hinsicht von unserem Job abhängig, weil wir unseren Lebensunterhalt durch ihn bestreiten. 

Meine Frage wäre hier:
Erhältst du das, was du deiner Meinung nach verdienst?

Wenn deine Antwort hier
„Nein, ich verdiene mehr, bekomme jedoch zu wenig“
ist, dann stell dir die Frage:
Warum glaube ich mehr zu verdienen?
Und: Warum verdiene ich es nicht?

Diese Fragen zielen sehr auf unser Selbstwertgefühl ab.
Du erhältst genau das, was du von dir selbst glaubst wert zu sein. Und das ist nicht nur im Job der Fall, sondern bezieht sich auf jeden Bereich deines Lebens.

Und was ist das Selbstbewusstsein – ist das nicht das gleiche?
Auch hier haben wir zwei Worte:
Selbst = Also du
Bewusstsein = Die Wahrnehmung, die du von dir selbst hast.

Kurzgefasst: Das Selbstbewusstsein ist die Erkenntnis sich selbst wahrnehmen zu können. Und die Fähigkeit eigene Handlungen und Gedankengänge zu reflektieren und zu hinterfragen.

Das heißt wiederum, dass wir unseren Selbstwert nur verstehen können, wenn wir ein Selbstbewusstsein haben. 

Wenn dir bewusst wird, was du tatsächlich über dich denkst.

Das Gefühl unseres eigenen Wertes erhalten wir durch die Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen. 
Mit jeder Erfahrung können wir unseren Selbstwert beeinflussen.

[su_heading size=“20″]Wieso wir uns selbst manchmal so schlecht machen[/su_heading]

Wir denken am Tag, laut einer Studie (und frag mich nicht, wie man das gezählt hat), im Schnitt 60.000 Gedanken. Die meisten von ihnen sind unbewusst und wiederholen sich praktisch in einer Endlosschleife. UND die meisten von ihnen sind negativ. Und hier sitzt der Hase im Pfeffer… (wollte ich immer schon mal sagen).

Wenn uns klar werden würde, dass wir uns eigentlich permanent selbst sabotieren, würden wir vermutlich ganz schnell die (Denk)Richtung ändern und uns über die wirklich wichtigen Dinge Gedanken machen – nämlich um die Dinge, die uns persönlich weiterbringen und nicht runterziehen.

So und hier kannst du anfangen, wieder einmal in dich hinein zuhören und bei allem was du tust inne zu halten und dich zu hinterfragen:

Wie bewerte ich diese Situation gerade?
Wie bewerte ich mich in dieser Situation gerade?
Wie bewerte ich mein Umfeld gerade?

Da unsere Gedanken und Ideen von uns selbst auch eine Verbindung zu unserer Umgebung haben, sollten wir uns auch immer hinterfragen, wie wir tatsächlich zu diesen Schlüssen gekommen sind.

Je nach Ausgangsposition in unserem Leben, können wir bessere oder schlechtere Voraussetzungen für ein positives Selbstwertgefühl haben. 
Je mehr Anerkennung ich in meinem Leben für mein authentisches Verhalten erhalten habe, desto sicherer bin ich mir meines Wertes, traue meiner Wahrnehmung und schaffe es Grenzen zu setzen.

Es ist erstaunlich, was du da für Erkenntnisse haben wirst. 
Doch weil man ständig unbewusst „funktioniert“, also vieles automatisiert abläuft, werden wir uns unserer Gedanken auch nicht wirklich gewahr.
Das kannst du vielleicht durch ein kleines Hilfsmittel unterstützen. 

Tipp für zwischendurch:
Nimm dir ein Armband oder einen Ring, oder etwas, das du mit dir führst. Diesen Gegenstand verbinde mit der Botschaft: „Ich achte auf meine Gedanken“
Sobald du diesen Gegenstand nun erblickst (Ring an deinem Finger oder Armband am Handgelenk oder PostIt am Rechner) – werde dir deiner Gedanken bewusst. Wenn du das häufiger machst, bekommst du ein Gefühl dafür, mit welchen Gedanken du dich tatsächlich täglich beschäftigst und kannst anfangen damit zu arbeiten.

[su_heading size=“20″]Unsere negativen Gedanken schaden uns[/su_heading]

Wie ich oben schon erwähnte, sabotieren wir uns selbst, mit unseren eigenen Gedanken und den daraus führenden Handlungen.
Wenn ich schlecht von mir und meiner Umwelt denke und rede, dann trage ich sozusagen ein Plakat mit der Aufschrift herum: „Bitte behandelt mich so, wie ich von mir selbst glaube es zu verdienen.“ und genau das wird eintreten und das Selbstbild mit den Glaubenssätzen stärken: 

Ich bin es nicht wert! 
Ich bin nicht gut genug!
Ich schaffe das nicht!
Ich wusste, dass es schief geht!
Meine Arbeit scheint nicht gut zu sein, deshalb verdiene ich so wenig!
Ich muss schon wieder so viel erledigen und schaffe meine Dinge nicht.

Wenn du das liest, erscheint es dir sicherlich logisch, dass solche Ideen von dir selbst, dich maximal dort lassen, wo du bist oder im schlimmsten Fall sogar krank machen.

In meinem Artikel zum Thema Gelassenheit, kannst du auch nochmal nachlesen, wie du mit Stress umgehen kannst.

Du solltest dir bewusst werden, dass du dein Leben und Erleben maßgeblich mit deinen Gedanken beeinflusst.

[su_heading size=“20″]Wie wir aus dem Gedankensalat wieder herausfinden[/su_heading]

Mit dieser Erkenntnis wissen wir jetzt zumindest, was schlechte Gedanken bewirken und dass wir uns dieser bewusst werden sollten, um ein besseres Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein herbeizuführen.

Doch wie?
Ich kann ja einfach von mir behaupten: 

Heute gelingt mir alles, was ich anfasse!
Ich bin ein liebenswürdiger Mensch!
Ich mache eine herausragende Arbeit!
Andere Menschen würdigen, was ich tue!

Ja, das ist grundsätzlich ein guter Ansatz. Wird dir nur leider nicht so viel nützen – wenn du unterbewusst nicht absolut glaubst und davon überzeugt bist, was du da von dir behauptest!

Deshalb bringen diese Slogan „Denke immer positiv und alles wird gut“ soviel wie Fußpilz zu bekämpfen, indem man Socken trägt, weil man ihn dann nicht mehr sehen kann.

Du weißt worauf ich hinaus will.

Das eigene Selbstbewusstsein aufzubauen ist etwas Arbeit. Allerdings wird sie sich lohnen und du wirst eine Menge über dich selbst herausfinden. Und weil du anfängst dich zu verstehen, lernst du automatisch auch wie dein Umfeld tickt.

Beginnen wir einfach mit folgenden Punkten

  1. Werde dir bewusst, was du denkst
  2. Stelle dir diese Fragen:
    • Wie komme ich auf diese Ideen, Gedanken; Glaubenssätze?
    • Welchen Vorteil habe ich, so zu denken?
    • Was tue ich in meinem Leben dafür, um meine Bedürfnisse und meine Person wichtig zu nehmen?
    • Durch welche Verhaltensweisen anderer Personen, fühle ich mich wertlos?
    • Was kann ich tun, um von anderen Personen als wichtiger genommen zu werden?
  3. Schreibe täglich mindestens 5 Erfolge auf – auch wenn sie dir noch so „klein“ erscheinen.

Beispiel:

  • Mir wurde im Büro die Tür aufgehalten
  • Ich habe heute ein Telefonat geführt, dass ich lange vor mir her schob
  • Mein Kind hat mir heute gesagt, dass es mich lieb hat
  • Ich habe den Keller aufgeräumt
  • Ich war heute spazieren und hatte Zeit für mich

Wenn dir keine 5 Erfolge einfallen, schreibe auf für was du Dankbar bist.

Mit diesen drei Punkten schaffst du es dein Gehirn in neue Denkmuster zu lenken. Deine alten Glaubenssätze wirst du so nicht löschen können, aber du wirst dir neue aneignen, die dich und deinen Selbstwert stärken.

[su_heading size=“20″]10 Tipps, wie du dein Selbstbewusstsein steigern kannst[/su_heading]

  1. Gedanken beobachten
  2. Überlegen, woher diese Gedanken kommen und ob sie mir tatsächlich weiterhelfen
  3. Ein Erfolgstagebuch führen
  4. Ziele aufschreiben (wirklich aufschreiben) von kleinen Zielen bis hin zu riesig großen Zielen
  5. Erfolge (Meilensteine) auf dem Weg zum Ziel bereits wertschätzen und feiern
  6. Grenzen aufzeigen – um sich nicht fremd bestimmen zu lassen
  7. Lies ein Buch zu dem Thema und erweitere dein Wissen
  8. Lobe und Wertschätze andere Menschen um dich herum – das ist ein schönes Gefühl
  9. Überlege mal, was du bereits in deinem Leben gemeistert hast 
  10. Sei dankbar für den Menschen, der du bist – genau so wie du gerade bist – du veränderst dich von Tag zu Tag und du selbst hast es immer in der Hand in welche Richtung du dich verändern möchtest!

[su_heading size=“20″]Mach es dir zu deinem Ziel, dein Selbstbewusstsein zu steigern[/su_heading]

Werde dir Tag für Tag bewusst, dass du NICHT deine Gedanken bist.
Dass du deine Gedanken verändern und beeinflussen kannst. 
Dass aus jedem Gedanken eine Handlung werden kann und dass du die Macht hast, das zu kreieren, was du dir zu einem Ziel machst.

Wenn du zu dem Thema Fragen hast, schreib mir gerne über das Kontaktformular oder schreibe auch gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken.

Bleib glücklich,

Deine Julia

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Bild:
Photo by Annie Spratt on Unsplash

Quellen:

https://www.manpowergroup.de/fileadmin/manpowergroup.de/Studien/MPG_190923_Jobzufriedenheit_2019.pdf

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